Totò
Antonio de Curtis, Künstlername Totò, wird am 15. Februar 1898 in
Neapel als Sohn des Marquese Guiseppe de Curtis geboren. Sein voller
Name lautete: Forcas Flavio Angelo Ducas Comneno de Curtis Bisanzio
Gagliardi Antonio Griffo Giuseppe di Luigi Napoli, Principe Conte
Palatino, Cavaliere de Sacro Romano Impero, Mobile Altezza Imperiale.
Zwar Prinz, aber trotzdem in bescheidenen Verhältnissen groß
geworden, wird Totò zum wohl größten italienischen Komiker. Sein
Humor war sehr speziell, nicht zu vergleichen mit Klamotten á l Adriano
Celentano. Totò stellte Absurdität und Situationskomik, die sich in der
Groteske offenbart, in den künstlerischen Mittelpunkt.
Nach eigenen Worten war er zur einen Hälfte Neopolitaner, zur anderen
Hälfte „partenopeo“ (was ebenfalls Neapolitaner heisst).
Totò begann seine Karriere in den Zwanziger Jahren am Theater und
wechselte 1937 zum Film. In seinen fast 100 Filmen arbeitete er u.a.
mit Roberto Rosselini, Pier Paulo Passolini, Sophia Loren und Claudia
Cardinale zusammen.
Totò starb am 15. April 1967 in Neapel. Über eine Million trauernder
Menschen nahmen an seiner Beerdigung teil.
Im Totò, das es seit 1989 in Berlin gibt, soll diesem großen Komiker
auch in Deutschland gedacht werden und damit sein Italien und sein
Humor weiterleben.
Apropos: Totò mochte am liebsten „Spaghetti al pomodoro“ und einen
Montepulciano d’abruzzo.
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